Jobsadvision - Firmengebäude

Unsere Firmengebäude in Bretten

 

Geschichte des Hauptgebäudes bis ins 19. Jahrhundert

Das, infolge des pfälzischen Erbfolgekriegs, bis auf die Grundmauern niedergebrannte Gebäude, wurde 1706 auf dem noch intakten Gewölbekeller neu aufgebaut. Das heute noch erhaltene Hauszeichen am Tor des Grundstückes mit den Initialen HS. W steht für Hieronymus Weiß und ist zurückzuführen auf den Zuckerbäcker Hieronymus Friedrich Gottlieb Weiß (1710-1789) und seinen Sohn Johann Friedrich Gottlieb Weiß (1746-1795), welche infolge Ihrer Tätigkeit als Lebkuchen-Bäcker zusammen mit der Bäckerfamilie Gaum bis weit ins 19. Jahrhundert mit Ihrer Arbeit wirtschaftliche Bedeutung für ganz Bretten erlangten.

 

Christian Beuttenmüller

Christian Beuttenmüller

Nach dem Tod von Johann Friedrich Weiß setzten seine beiden Töchter das Geschäft der Konditorei als Kolonialwarenhandlung fort. Elisabeth Friederike Weiß, eine der beiden Töchter, heiratete 1797 den Kaufmann Max Beuttenmüller. Ihr Sohn Joseph Beuttenmüller (1798-1860) wurde während den Revolutionsjahren (1849-1852) Bürgermeister von Bretten. Dessen Sohn Christian Beuttenmüller (1830-1903) gab das Kolonialwarengeschäft auf und gründete 1862 zusammen mit dem jüdischen Kaufmann Hermann Weißenburger die Metallwarenfabrik C. Beuttenmüller & Cie. Diese führte im Jahre 1862 als eines der ersten Unternehmen in Baden Erdöl und Petroleumlampen aus Amerika ein und wurde bald zu einem angesehenen Hersteller von Laternen und Petroleumlampen. Die Produktion wurde 1868 bereits verlagert und Christian Beuttenmüller nutze die Melanchthonstraße 23 bis zu seinem Umzug nach Wiesbaden 1891 als Wohngebäude. Nachfolgend nutzte ab diesem Zeitpunkt Bäcker und Salzhändler Jakob Möst das Gebäude.

 

Geschichte des Gebäudes bis 2000

1931 wurde das Ladengeschäft an den Installateur Karl Rinkert vom Besitzer K. Klein vermietet. Das von Karl Rinkert fortan bis zum 30. Juni 1970 betriebene Verkaufsgeschäft für Installations- und Haushaltungsartikel sowie Elektro- und Radiogeräte wurde 1936 mit einer Schlosserei und einem Elektroinstallationsgeschäft erweitert. Von 1972 bis 1977 bezog Walter Strassburger das Ladengeschäft und errichtete dort eine Handlung für Lederwaren und kunstgewerbliche Gegenstände. 1977 wechselte das Geschäft aus Altersgründen den Besitzer und wurde bis in die 1990er Jahre als Lederwarenhandlung weitergeführt.

Melanchthonstraße 23 FrontansichtFirmengebäude-Tor um 1970

Eingang -Zur Scheune-

Treppenhaus

Die Tür zu unserem Besprechungszimmer

 
Flur im zweiten Stockwerk

Geschichte des Gebäudes bis heute

Danach wurde das Gebäude als Wohngebäude mehrfach an privat vermietet oder bewohnt, bis es von ca. 2001 bis 2014/15 durch den neuen Besitzer in vielen Schritten kernsaniert wurde. Anfang 2014 eröffnete im Erdgeschoss und im Gewölbekeller des Hauptgebäudes zunächst das gehobene italienische Restaurant "M23", worauf im Juni 2015 im Nebengebäude die Antipasti & Cocktailbar (inkl. Pizzeria) "Zur Scheune" folgte.

Im September 2015 haben wir mit Jobsadvision die 3 oberen Stockwerke des Hauptgebäudes als Hauptsitz unserer Fachagentur für Personalanzeigen bezogen und im März 2017 um ein weiteres Zwischenstockwerk im Hinterhaus erweitert.

Zusätzlich haben wir Ende 2016 ein weiteres Büro in der Melanchthonstraße 34 eröffnet und unsere Mitarbeiterzahl weiter erhöht. Auf über 800 qm arbeiten, powern, freuen, lachen und engagieren wir uns tag­täglich für den Erfolg unserer Kunden.

 

 

Impressionen

Fußgängerzone in Bretten
Unser Empfangsraum
Unser Firmengebäude (Außenansicht2)
Unser Schulungsraum
Unser Firmengebäude (Außenansicht)
Balkon im 3. Stock
Balkon im 2. Stock
Balkon im 2. Stock Nummer 2
Balkon im 3. Stock mit Stühlen
Blick vom 3. Stock Balkon auf unser Gebäude
Blick vom Nebenhaus auf unser Gebäude
Blick über Bretten
Bonsai-Baum
Büro Inken Mendel
Jobsadvision Glastür
Blick ins Vertriebsbüro 2
Unser Empfangsraum 2
Nenja und Lotte im Empfangsraum
Figuren im Büro von Frau Maisel
Flur im 2. Stock
Blick vom 3. zum 2. Stock
Garderobe im 2. Stock
Unser Kinderzimmer
Unser alter Besprechungsraum
Glastür zum Konferenzraum
Unsere Küche
Tür zu Sigurd Mendels Büro
Unser Empfangsraum 3
Eva Nogara im Vertriebs-Büro 1
Unser Konferenzzimmer
2 Sessel in Inken Mendels Büro
Theke im Empfangszimmer
Treppenhaus in den 3. Stock
Tür ins Treppenhaus
Treppenhaus in den 3. Stock 2
Unser Kinderzimmer 2
Kalender auf Schreibtisch
Unser Empfangszimmer 4
Glastür
Unser Fahrstuhl
Unser Tischkicker
Unsere Küche
Dartscheibe
Unser Freizeit-PC
Unsere Müslitafel
Unsere Müslitafel2
Unsere Couch
Unser Couch2
 

Quellen:
Webseitenaritkel der Stadt Bretten, nach Dr. Peter Bahn, Leiter des Stadtmuseums Bretten.
Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg ID: 291317099037, Datum: 12.05.2009.
Stadtbranchenbuch Bretten Leder Oster Lederwaren, 1970er, 80er und 90er Jahre.
Ristorante M23.
Stadtwiki Kalrsruhe, Familenname Beuttenmüller.
sammleraktien-online.de, sehr seltenes Regionaldokument.
Schriftstück Theodor Harsch, 1. Dezember 1925.
Wirtschaftsministerium Württemberg-Baden: Preisaufsichtsstelle, Referat Preisbildungsstelle: Einzelfälle, 1945-1951 (Vorakten ab 1941), Bearbeitet von Walter Fröhlich und Peter Bohl, Stand: 1995/2004.